Das Konzept der Mindener ZukunftsWerkstatt

 

Wir haben es geschafft!

© kul tedduz 2015

© kul tedduz 2015

Wir leben in einer friedlichen und aufblühenden Welt. Wir sind stolz und erleichtert, dass wir in der Ver­gangen­heit die rich­tigen Ent­schei­dungen getroffen, die rich­tigen Schritte unter­nommen haben und heute – anno 2039 – von uns sagen können: wir sind Nütz­linge geworden. Wenn das kein Grund zum Feiern ist?!

Für einen Tag lassen wir Bedenken, Zweifel und Ängste hinter uns und beginnen – am Ziel. Denn wir beginnen die Zukunfts­werk­statt damit, gemeinsam eine Vor­stellung dieser Welt »anno2039« zu entwickeln – einer Welt voller Schön­heit, Viel­falt und Vita­lität. Diesen Prozess begleiten Mode­rator­innen und Mode­ratoren, die in ihren Berufs- und Lebens­feldern bereits eine Vision in Realität verwandelt haben.

Im zweiten Teil wagen wir dann einen Rück­blick: »Wie sind wir dort hingelangt?« »Wie ist es uns gelungen?« »Welche Ideen, Forschungs­ergeb­nisse, Konzepte und Erfin­dungen konnten wir nutzen?« »Auf welche Ressourcen konnten wir zugreifen? Welche waren bereits verbraucht?« »Welche Gefahren haben wir erkannt und gemei­stert?« »Welche Annahmen schienen zu kurz zu greifen und haben wir – viel­leicht auch schwe­ren Herzens? – über Bord geworfen?» »Welche unserer Erwar­tungen wurden über­troffen?« »Welche Opfer haben wir gebracht, von denen wir jetzt sagen können: das war es wert?«

Dieses Netz an Fragen spannen wir über einem Feld auf, in dem drei Themen ein existentielles Dreieck bilden: Handel, Energie und Geld.

Und als vierten Aspekt betrachten wir Transformation und Metamorphosen  – die Art und Weise, wie wir Übergänge und Veränderungen gestalten – oder gestaltet haben, so dass wir anno2039 sagen können: es ist geglückt, unsere Kinder und Enkel werden in einer heilen oder heilenden Welt leben.

Am Ende dieses Tages werden wir vielleicht erstaunt fest­stellen, dass in man­cher­lei Hinsicht 2039 bereits jetzt Rea­lität ist. Oder nur einen – vielleicht den ent­scheiden­den ersten – Schritt ent­fernt … Wenn das kein Grund zum Feiern ist!

Und das tun wir dann auch. Mehr wird vorerst nicht verraten.

© kul tedduz 2015

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